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Male Fragility

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Die Bezeichnung ist abgeleitet von dem Begriff "White Fragility"

Male Fragility

empowerment from within

Dieses Programm entstand in Anlehnung an "White Fragility", wo das Phänomen beschrieben wird, dass Weiße empfindlich bis aggressiv reagieren, wenn sie darauf hingewiesen werden, dass sie anders als neutral oder progressiv mit ethnischen Unterschieden umgehen. Dass sie von rassistischen Denkweisen nicht frei sind. 

Ähnliches passiert im Umgang mit Frauen - werden Ungleichheitsbehandlungen in Beruf und Karriere thematisiert, wird dies in der Regel komplett abgestritten und als unbegründet oder übersensibel im Sand erstickt - doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. 2019 waren in den Vorständen der 160 deutschen börsennotierten Unternehmen 90% Männer. Und wenn Frauen Führungsverantwortung bekommen, so stellt etwa das Handelsblatt fest, dann werden sie nicht mit den wichtigen operativen Themen betraut, sondern sie verantworten Personal- oder Rechtsthemen. Eine auf hohem Niveau historisch gewachsene Frauenrolle und Fortführung der alten Karrieremuster.

Male Fragility ist ein Programm, in dem Männer und Frauen in getrennten Gruppen trainiert werden, um den jeweils unterschiedlichen Muster und persönlichen Erfahrungen auf den Grund zu gehen. Das Training zielt nicht auf die kognitive Wissensvermittlung von Diversity ab. Dies ist auf theoretischer Ebene in Deutschland hinreichend geschehen. Vielmehr ist es das Ziel die unbewussten, historisch gewachsenen inneren Bildern und Überzeugungen & Beliefs auf die Spur zu kommen und bewusst zu machen. Formale Gesetze und Richtlinien in Unternehmen sind eine Sache, aber um die effektiv umzusetzen, müssen die Blind Spots - sowohl bei Männern als auch bei Frauen - sichtbar gemacht werden. Tatsächliche Handlungsveränderung findet nur statt, wenn auf beiden Seiten die als normal wirkenden Abläufe und Dynamiken als ungleichheitsfördernd erlebt werden. Neben gewollten Männerclubentscheidungen, geht es hier vor allem darum aufzuzeigen, in welchen Momenten Männer wirklich davon überzeugt sind gleich zu behandeln, dies aber nicht tun. Und ebenso gibt es bei Frauen unbewusste Dynamiken, die Ungleichheit perpetuieren, und die schon jahrzehnte- teilweise jahrhundertelange existieren, aufzubrechen.

Wenn man sich darauf einlässt, ermöglicht die systemische Arbeit in diesem Programm eine höchst persönliche Entwicklung der einzelnen TeilnehmerInnen als auch für die Unternehmenskultur. Dieses Programm eignet sich für alle Hierarchieebenen eines Unternehmens, um neben den gesellschaftlichen Herausforderungen insbesondere in die eigene Unternehmenskultur gestaltend einzugreifen.

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